Unabhängig von Ihrer Herkunft, Ihrer Religion oder Weltanschauung – wir nehmen uns Zeit für Sie.
Wir hören zu, begleiten, helfen.
In Momenten der Freude und in Zeiten der Sorge.
Für Reisende, Mitarbeitende und alle, die am Flughafen Frankfurt unterwegs sind.
Am 25. September verabschiedete die Flughafenseelsorge Stephanie Bach mit einem festlichen Gottesdienst in der Kapelle im Terminal 1 des Frankfurter Flughafens. Zahlreiche Gäste, Kollegen, Ehrenamtliche und Wegbegleiter dankten ihr für ihr langjähriges Engagement.
Pfarrerin Bettina Klünemann und Oberkirchenrat Dr. Raimar Kremer gestalteten den Gottesdienst. Kremer würdigte Bachs bedeutende Rolle als Assistentin der Flughafenseelsorge.
Er erzählte von einem Perlensucher und verglich die Entstehung kostbarer Perlen mit der Arbeit der Flughafenseelsorge: Perlen wachsen dort, wo etwas drückt, reibt oder schmerzt. Dieses Bild passe auch zu Bachs Wirken.
„Seelsorge ist ein Wachstumsprozess – manchmal leise, manchmal mühsam, oft unsichtbar“, sagte Kremer. An einem Ort wie dem Flughafen, wo täglich Menschen mit Hoffnungen, Sorgen, Abschieden und Neuanfängen zusammenkommen, brauche es Menschen, die aufmerksam wahrnehmen, organisieren, begleiten und für andere da sind.
Kremer hob hervor, dass Bach in den vergangenen 7,5 Jahren weit mehr als eine organisatorische Kraft war. Ob in der Kapelle, im Büro, in der Zusammenarbeit mit Haupt- und Ehrenamtlichen oder in Begegnungen mit Menschen am Flughafen: Sie trug mit Verlässlichkeit, Geduld und Herzlichkeit dazu bei, dass die Flughafenseelsorge ein offener Ort der Begegnung und des Zuhörens blieb.
„Sie waren da – für Reisende und Angestellte, für Hauptamtliche und Ehrenamtliche, für Evangelische und Katholische und für Menschen, die weder das eine noch das andere waren“, betonte Kremer. Zuhören, mitgehen, aushalten und wertschätzen prägten ihre Arbeit.
Als Dank erhielt Stephanie Bach eine Collage der Künstlerin Ute Ringwald. Das Motiv einer fliegenden Frau verweist auf den Flughafen und den neuen Lebensabschnitt, der vor ihr liegt. Die Perle in der Collage symbolisiert Vertrauen, Mut, Hoffnung und die wertvollen Erfahrungen und Begegnungen ihrer Zeit in der Flughafenseelsorge.
Mit herzlichem Dank, guten Wünschen und Gottes Segen verabschiedete man Stephanie Bach aus ihrem Dienst. Die Flughafenseelsorge verliert damit eine geschätzte Mitarbeiterin, die das Leben und die Atmosphäre dieses besonderen kirchlichen Ortes über viele Jahre prägte.
OKR Kremer, Darmstadt 29.09.2026
Moment mal ...
Sonne und freie Tage!
Sich leicht fühlen! Keine Termine! Einfach sein! Allen, die das genießen dürfen: Gute Zeit!
Und wer aktuell arbeiten muss: Vielleicht einen Moment Ruhe in der Kapelle genießen? Einfach vorbeikommen!
Seelsorge für Reisende und Angestellte des Flughafens. Seelsorge in Notfällen, Flüchtlingsseelsorge und Begleitung in der Abschiebebeobachtung sowie Sozialdienst. Website
Der Kirchliche Sozialdienst für Passagiere ist für Menschen da, die am Flughafen in eine Notlage geraten sind und Hilfe brauchen – unabhängig von Herkunft und Religion. Website
Die Aufsuchende Sozialarbeit am Flughafen kommt mit wohnungslosen Menschen ins Gespräch, bietet Unterstützung und begleitet erste Schritte in ein selbstbestimmtes Leben. Website
Der Kirchliche Flüchtlingsdienst am Flughafen bietet Verfahrensberatung und Seelsorge für Menschen an, die in Deutschland Asyl suchen und vorerst nicht einreisen dürfen. Website
Die Mitarbeitenden von Diakonie und Caritas sind vor Ort, wenn Flüchtlinge abgeschoben werden. Ihre Beobachtungen werden in Zusammenarbeit mit der Bundespolizei und mit Menschenrechtsorganisationen ausgewertet. Website Diakonie und Website Caritas
Ein Frühstück, eine Dusche oder eine Fahrkarte für gestrandete Passagiere. Genauso kleinere finanzielle Hilfen für Flughafenmitarbeitende in Not. Auch so unterstützt die Seelsorge Menschen hier am Flughafen. Wir freuen uns über jede Spende, die das möglich macht. Vielen Dank!
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